Abenteuer Borneo 2017

Abenteuer Borneo 2017

 

Abenteuer Borneo 2017

Das Abenteuer kann beginnen

19. März 2017. So, seit gestern bin ich aus Asien zurück. Mein Ziel war Borneo, genauer gesagt Sarawak. Dort wollte ich in den Bako Nationalpark. Was heißt wollte, ich bin. Was gibt es da? Nasenaffen und Regenwald und vieles noch mehr. Bevor wir aber in den Bako Nationalpark ankamen ging es für ein paar Tage nach Kuala Lumpur, von dort per Flugzeug nach Kuching, der Hauptstadt von Sarawak. In Kuching haben wir uns die Stadt angeschaut, vor allem das alte Chinatown. Dann ging es per Kleinbus in den Regenwald und später zum erholsamen Teil nach Damai Beach. Wir hatten über die gesamte Zeit ein herrliches Wetter. Durchgehend 33 Grad und viel Sonne bei gefühlten 200% Luftfeuchtigkeit.

Folgende Fotoausrüstung hatte ich in meinen Lowepro Flipside 400 AW gepackt. Als Kamera kam die Canon EOS 6D mit. Als Objektive gingen mit aus Reise das Canon EF 50mm STM, Canon EF 17-40mm USM L und das Tamron 70-300mm. Ein paar Filter (ND + Cokin) & Akkus und ein paar SD Karten. Alles hat die Hitze und die Feuchtigkeit gut überstanden. 3 Mal musste ich aber große Putz- und Flickstunde einlegen. Ich hatte schon mal die EOS 500D mit in KL, nur muss ich sagen, dass die EOS 6D viel besser mit der Wärme und dem Rauschverhalten klar gekommen ist. Insgesamt habe ich an die 2000 RAW´s auf meinen Karten. So nach und nach werde ich dann hier einige Bilder zeigen. Nur gebt mir etwas Zeit, das ganze dauert.

Zwischenstopp Kuala Lumpur

Unsere Asien-Tour 2017 beginnt in KL. Kuala Lumpur liegt 35 km von der Westküste der malaysischen Halbinsel entfernt. Das Klima ist tropisch. Die Temperaturen liegen im Durchschnitt um die 33 °C. Nachts „kühlt“ es sich dann auch schon mal auf 24 °C ab. Die Niederschläge kommen unregelmäßig aber heftig. Wenn es regnet ist es besser ein Dach über den Kopf zu haben. Wir waren aber nur für zwei Tage in der Stadt und an diesen beiden Tagen blieb es trocken. Die Stadt besitzt ca. 1,6 Mio Einwohner. Malaysia ist ein Einwanderungsland, das bekommt man hier in KL besonders gut mit. Die Bevölkerung besteht aus Chinesen, Malaien, Indern, Araber, Sri Lanker, Europäer, Indonesier und Philippiner. So bringt auch jeder seine Religion mit, sowie die Tempel und Kirchen in denen gebetet wird. Diese Multi-Religionen machen das Stadtbild bunt und spannend.

Kuala Lumpur ist eine Baustelle. Überall wird gewerkelt und geschaffen. Schade im Bezug auf dem Besuch einiger Tempelanlagen, die wir nicht besichtigen konnten. Aber schön dann wieder, dass Neues entsteht. Da werden in der nächsten Zeit wieder einige Gebäude in die Höhe wachsen. Die Fotos der Skyline von 2008 unterscheiden sich doch schon in einigen Gebäuden von den diesen Jahres.

Warum wieder Kl. Ich war doch schon dort? Wir brauchten für unsere Borneo Tour einen Startpunkt und den hatten wir nach KL verlegt. Unser Hotel lag direkt in Chinatown. Besser ging es nicht um KL noch etwas genauer kennen zu lernen. Im Nachhinein hatten wir uns gesagt, es hätten doch ruhig zwei Tage mehr sein können. Was unternimmt man also in 2 Tagen in KL?

Wir sind gegen 23 Uhr im Hotel angekommen. Der Flug ging von Berlin Tegel über Doha nach KL. Wir waren also schon einige Stunden unterwegs. Die Uhren haben wir 7 Stunden vorgestellt (Winterzeit).Nachdem um 23:20 Uhr die Zimmer bezogen waren , passten wir uns der immer noch herrschenden Hitze an und zogen hungrig in die große Stadt hinaus. Na gut. Soweit ging es in dieser Nacht nicht. Wir beschlossen uns nicht weit vom Hotel zu entfernen. Irgendwie kam alles mir doch so bekannt vor. Die Ecke, da war ich schon mal und hier das kennst du auch. Schön den Blick wieder einmal zu haben. Ganz in der Nähe des Hotels wurden wir fündig. Eine leckere Straßenküche lud zum verweilen ein. Es gab Saté-Spieße in allen Variationen. Mit Entenfleisch, Hühnerfleisch, Rind- und Schweinefleisch und auch mit einer Menge Gemüse. Geschmeckt hat es hervorragend. Neben unseren Saté-Spießen gab es einen Eimer mit Eis und 4 Flaschen Tiger Bier. Der Hammer. In der Hitze der Nacht hat der Getränkevorrat leider nicht lange gehalten. Nur noch einen kleinen Spaziergang durch nächtliche Chinatown und dann war Zapfenstreich. Der nächste Tag konnte kommen.

Ein wundervoller Tag. Sonne, kaum Wolken und viel Elan. Es konnte losgehen. Als wir zum Frühstück gingen und einen Blich nach draußen geworfen hatten, kam der zweite Hammer. Hitze und Luftfeuchte im obersten Bereich. Das wird anstrengend. Der Fotorucksack war gepackt. In Anbetracht der Hammer-Hitze war mir nicht sehr wohl dabei. Na ja, zum Resultat später.

Wir wollten heute in das Zentrum. Ein wenig bummeln. Tempel suchen, finden und besuchen und ein wenig mit dem Rapid KL und dem Monorail fahren. Wir haben viel geschafft, einiges blieb auf der Strecke und ich habe viele bekannte Ecken wiedererkannt. Die Hitze war barbarisch. Viele Pausen, vor allem Trinkpausen waren nötig um den Tag gut zu überstehen. Wir waren an den Twin Towers, dem KLLC mit den viele Bars, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten, wir sind Zug gefahren und auch Taxi. Wir haben uns über den Tag hinweg bestens unterhalten. Zum Höhepunkt haben wir uns das beste aufgehoben: den Menara Kuala Lumpur. Er ist mit 421 Metern der höchste Fernsehturm Malaysias und der siebt höchste der Welt. Er bietet auf über 300 Meter Höhe eine 360 Grad Aussichtsplattform mit zwei gläsernen Sky-Walks. Hier hat man nichts mehr unter sich als eine Glasplatte mit einer fantastischen Durchsicht. Auch der Rundgang um den Turm. Atemberaubend. Man hat keine dicken Glasplatten vor der Nase. Man kann die Skyline von KL ohne störende Spiegelungen bestaunen und Fotografieren. Allerdings es hat auch seinen Preis. Ein Besuch der Plattform kostet 105 RM pro Nase. Möchte man noch zwei Fotos als Erinnerung mitnehmen, bucht man dafür noch einmal 100 RM (1€ ca. 4,7 RM Ringgit). Aber es ist ja Urlaub.

Fotografiert habe ich übrigens auch. Ist ja ein Fotoblog, also wird hier nicht nur geschrieben sondern es wird auch fotografiert. Der Rucksack brannte höllisch auf dem Rücken. Ich hatte dort die Canon EOS 6D und drei Objektive zur Auswahl. Dazu hatte ich einleitend im ersten Beitrag schon einmal etwas erwähnt. Das lichtstarke 50er hatte ich bis jetzt nur einmal zum Nachtspaziergang drauf. Am meisten, zu 90% habe ich das Canon EF 17-40 mm L USM benutzt. Die Skyline Aufnahmen ausschließlich mit 17 mm, dann habe ich zu 70 Prozent die 28 mm gebraucht ungefähr 20 Prozent die 35 mm und der Rest verteilt sich über die gesamten Brennweiten. Das interessante für mich ist, ich hätte eigentlich nur ein Objektiv gebraucht. Dann wäre auch die Fototasche eine gute Alternative. Man schwitzt den ganzen Tag und die Belüftung an meinem Flipside 400pro ist doch nicht ganz so top wie in der Werbung beschrieben. So gab es zum nassen Rücken auch einen feuchten Rucksack. Am nächsten Tag verzichtete ich auf den Rucksack, nahm eine kleine Fototasche, wo nur die Kamera und ein Objektiv reinpasste. Von der riss mir dann noch der Riemen. Vor dem Fall konnte ich noch alles auffangen. Lowepro. Dieser Firma dürfte solch Lapsus nicht passieren. Einen Riemen bekam ich für 70 RM im Central Market. 6 Fotos hatte ich bis jetzt mit dem 70-300 Tele geschossen, der schwersten Kanone von allen. Als für Städtetouren in tropischen Gefilden reicht eine Kamera mit einem Objektiv, Ersatzakkus und ein paar Filtern. Das passt locker in eine Fototasche mit der es sich in der Stadt viel besser händeln lässt. Nur so falls einer mal fragt, was soll ich mitnehmen.

Wir wollten am ersten Tag das alte KL und am nächsten das Neue Kennenlernen. Letzten Endes haben wir alles vermischt. Altes und Neues, irgendwie war der Plan über den Haufen geschmissen. Macht aber nichts. Es kommt so wie es kommt. Eines hatte ich aber noch auf dem Plan, das durfte nicht ausfallen. Langzeitbelichtungen an den Twin Towers mit den farbigen Wasserspielen. Aber das kommt etwas später.

Der zweite Tag beginnt wie der erste. Heiß. Heute ging es noch einmal in die Innenstadt. Zum höchsten Fahnenmast der Welt (95m), zur Jamek Mosque die leider wegen Baustelle gesperrt war und dann Little India das indische Zentrum in Kuala Lumpur. Dazu nutzten wir die Beine, die Bahnen, Taxis und den Hopup Bus. Ich war noch nicht in Indien, aber so stelle ich mir ein aufgeräumtes Indien vor. Bunt, grell und laut, nicht nur ein bisschen sondern ganz schön laut. Es ist nicht unangenehm, vielleicht eher spannend und neu. Man begegnet vielen düster drein schauenden Indern. Das war ich aus dem Rest von KL oder Chinatown nicht gewohnt. Der Unterschied zu Chinatow ist vielleicht, die Leute sind nicht so aufdringlich wie in CT, sie animieren dich nicht so stark ihre Waren zu kaufen. Man hat also mehr Luft zum kucken. Zum Essen in Little India sollte man sich bewusst sein, es gibt nirgends ein Bier. Egal, frisch gepresste Fruchtsäfte sind hier ein Highlight wie im Rest der Stadt, wie im Rest des Landes. Nirgend im Leben habe ich solch leckeren frisch gepressten Saft getrunken wie in Malaysia. Wir waren den ganzen Tag unterwegs. Ein Höhepunkt stand noch aus. Das Licht und die Tower. Genau dafür lohnt es sich die Strapazen noch einmal auf sich zu nehmen.

Ich hatte aus D ein Reisestativ mitgebracht. Diese zierte zusätzlich am Abend meinen Fotorucksack. Eigentlich hätte ich soweit auch alles im Hotel lassen können. die 6D , der Fernauslöser und das Stativ hätte gereicht. Aber so hatte man den ganzen Werkzeugkasten am Mann und wer weiß. Die Lichtspiele begannen um 19:30 Uhr und dauerten ca. 1 Stunde an. Der Platz vor den Towers war gut mit Menschen gefüllt. Ich suchte mir meine Perspektive, baute auf und schoss Fotos. Darauf hatte ich schon lange gewartet, ich hatte bisher keine Möglichkeiten bei meinen Malaysia Besuchen die Tower bei Dunkelheit zu sehen. Ein farbiges Licht- und Wasserspektakel versetzte die Umwelt in einen Hauch aus Tausend und einer Nacht. Dazu machten die Twin Towers eine sehr gute Figur. Mit ISO 100 Blende 13 und dem Fernauslöser machte ich eine Menge schöner Fotos. Die Tower noch von vorne und dann ging auch unser letzter Abend in KL dem Ende entgegen.

Aber es geht weiter die nächste Station wird Kuching sein, die Hauptstadt Borneos. Dann geht einige Tage in den Bako Nationalpark zu den Nasenaffen und in den Semenggoh Nationalpark zu den Orang Utans, bevor es dann zum Entspannen nach Damai Beach Sarawak zu einem der schönsten Strände Malaysias an das Südchinesische Meer geht.

Kuching – Malaysias Katzenstadt

Nach KL folgte nun die zweite Etappe unserer Borneo Abenteuer Tour. Schade war, dass wir nicht ein wenig mehr Zeit in KL eingeplant hatten. 2 Tage sind einfach zu kurz. Trotz meiner zwei Male die ich schon hier war, gibt es noch eine Menge neues zu entdecken. Vielleicht komme ich ja noch einmal zurück.

Doch nun geht es erst einmal nach Borneo. Genauer ausgedrückt war unser Ziel Kuching. Möchte man von KL nach Borneo ist Kuching das erste Anlaufziel. Doch wir hatten ein Problem. Kurz vor der Abreise stellten wir mit Erschrecken fest, wir hatten ja gar kein Transfer zum Flughafen in Deutschland mit gebucht. Die Mitarbeiter des Swiss Inn haben uns dann beim Buchen des Transfers hilfreich zur Seite gestanden. Es konnte losgehen.

Am Tag der Abreise regnete es. Nicht nur ein bisschen. Es goss in Strömen. Das Wasser stand auf den Straßen und man sah kaum 10 Meter weit hinter dem Lenkrad. So verlängerte sich auch unsere Fahrt zum Flughafen. Zusätzlich zum Regen herrschte reger Verkehr. Eigentlich ist mir kein Tag in Malaysia bekannt, an dem hier nicht reger Verkehr herrschte.

Am Flughafen stellten wir fest. Der Flug ging eine halbe Stunde früher. Also eigentlich hatten wir kaum noch Zeit. Wir mussten erst wieder durch die Immigration. Das ist hier in Malaysia ein ewig andauernder Prozess. Da gilt es recht freundlich in die Kamera zu schauen. Nach dem Foto darf man seine Fingerabdrücke hinterlassen, dann wird wieder geschaut und irgend wann geht es dann weiter. Das kann zwischen 5-10 Minuten dauern. So nun das Terminal suchen. Hier läuft alles über Automaten, keine Schalter. Mit unseren Tickets stimmte etwas nicht. Wir suchten uns eine Hilfe. Ein nettes Fräulein versuchte es am Terminal für uns einzuchecken. Aber auch das ging nicht. Sie nahm die Tickets und verschwand. Nach zwei Minuten war sie wieder da und siehe da, es funktionierte.
Nun ging es in die Maschine. Nach nicht ganz 2 Stunden landeten wir auf dem Airport Kuching. Dann ging es wieder durch die leidige Immigration. Koffer abholen und raus. Der Flughafen war klimatisiert. Draußen gab es dann wieder eine Klatsch.Nicht ganz Sauna, aber dicht dran. Hier wartete schon unser Transfer ins Lime Tree Hotel. Auf der Tour zum Hotel bekamen wir einen kleinen Crash-Kurs in Sachen Kuching.

Kuching ist das malaiische Wort für Katze. Kuching ist die Hauptstadt des malaysischen Bundesstaats Sarawak auf Borneo. Aber wie ist Kuching zu seinen Namen gekommen? Da gibt es eine kleine Geschichte. Als der Abenteurer James Brooke 1841 hierherkam fragte er nach dem Namen des Ortes und zeigte unabsichtlich auf eine vorbei laufende Katze. Ein Einheimischer er wollte den Namen des Tieres erfragen und sagte: Kuching, was in der malaiischen Sprache Katze heißt. So bekam dann der Ort den Namen den er noch heute trägt: Kuching.
Das Klima in Kuching ist tropisch, durchgängig heiß mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. Hier ist es sehr regnerisch. Die meisten Niederschläge fallen in den Monaten Januar und Februar. Wir hatten Glück. Meistens hatte es nach 17 Uhr angefangen zu regnen. Und auch dann dauerte es nicht lange bis es wieder aufgehört hatte.

Das Lime Tree Hotel war ein sehr modernes Hotel. Etwas abseits der bekannten Hotelketten hätte man es sich auch nur mit Insider Wissen gefunden. Das Einchecken ging problemlos. Wir bezogen die schönen Zimmer und gleich ging es auch auf Schnupper Tour.

Wir wollten zum Fluss Sarawak. Dazu nahmen wir den kürzesten Weg. Er führte über zwei Firmengelände am alten Fischereihafen vorbei über zwei überschwemmte Wiesen, nahmen unbefestigte Wege und waren da. Sicher kam man auch besser zum Sarawak, aber wir waren neu hier. Am Sarawak angekommen, warf ich einen ernüchternden Blick auf das Wasser des Flusses. Hier schwamm Dreck in allen Größen. Plastiktüten und Abfall, tonnenweise Flaschen und alte Netze, Planen und was weiß . Das hatte ich nicht erwartet. Ich dachte ein Völkchen so nah an den fantastischsten Nationalparks des Landes war Natur- und Umweltbewusst. Aber weit gefehlt. Wo es in KL nichts zu bemängeln gab, was den Dreck betrifft, ist es hier in Kuching ganz anders. Überall liegt Dreck. Tüten, Becher und Flaschen. Weggeworfen und Liegengelassen. Na ja, hier hat man noch viel Arbeit mit den Menschen vor sich. Hoffentlich ändert sich hier mit der Zeit etwas, betreffs der Einstellung zur Umwelt.

Auf unserer ersten kleinen Tour sahen wir sehr viel. Alte Fischerboote lagen vor Anker. Wir sahen einige Tempelanlagen und auch viele kleine Gassen mit alten Häuschen, wie man sie in jedem Chinatown vorfindet. Wir gingen die Water-Front ab. Eine Amüsiermeile am Ufer des Sarawak. Abends beleuchtet und bis 16 Uhr tot. Denn sie öffnet erst nach 16:00 bis 17:00Uhr. Das scheint hier jeden Tag anders geregelt zu sein. Hier bekommt man etwas Handwerkliches zum Kauf angeboten, viel Kitsch ist dabei. Aber für kleines Geld kann man doch den einen oder anderen Einheimischen glücklich machen. Oder man bekommt kalte Getränke, davon kann man nicht genug bekommen. Manchmal bringt ein kaltes Bier die höchsten Glücksgefühle herbei. Über den Tag habe ich noch nie so viel getrunken wie hier auf Borneo. Aber trotz alledem, die Hitze tat mir gut. Ich fühlte mich gut. Das T-Shirt war zwar durch, aber ich hatte ja zum wechseln noch einige dabei. Heute denke ich gerne an die wohlige Wärme zurück und wäre gerne wieder dort.

Nun hatten wir einen ganzen Tag zur freien Verfügung, bevor es dann weitergeht in den Bako Nationalpark, dem eigentlichen Abenteuer Borneo. Nach dem Frühstück ging es wieder in die Stadt. Erst an der Water-Front entlang und später in das quirlige Chinatown abgebogen. Wir machten aber erst einmal eine kleine Pause. Dazu besuchten wir das James Brooke Bistro & Cafe , direkt am Sarawak gelegen. Hier bekommt man exzellente frisch gepresste Säfte und einen sehr guten Kaffee. Darum denke ich kann man das James Brooke Bistro & Cafe unbedingt empfehlen.

Mit einem Boot, oder einer kleinen Fähre, kommt man in wenigen Minuten auf die andere Seite des Sarawak. Dort warten dann noch einmal einige Sehenswürdigkeiten. Diese Tour haben wir aber erst nach dem Bako Nationalpark unternommen. Wir entschieden uns aber für eine Tour auf dem Sarawak. Dazu wählten wir uns das Boot mit einem Hornbill vorne drauf. Die Tour dauerte knapp 2 Stunden. Wir fuhren den Fluss eine halbe Stunde hinauf bevor es dann für die Restzeit in die andere Richtung ging. Auf dem Sarawak kam uns eine Menge Müll entgegen. Plötzlich gab es einen Ruck. Wir standen und trieben Antriebslos auf dem Sarawak. Unser Bootsmann öffnete eine Luke im Boden und stellte fest, dass sich eine alte Plane um die Antriebswelle des Motors gewickelt hatte. Er entfernte diese , schmiss sie wieder über Bord und weiter ging es. Diese Aktion sollte die einzige dieser Art bleiben. Bloß gut auch. Denn im Sarawak gibt es Krokodile. Es wird auch auf vielen Schildern davor gewarnt. Wir fuhren vorbei an den Fragmenten der Golden Bridge. Die Brücke soll einmal die Astana mit der anderen Seite verbinden. Die Bauzeit der Brücke war auf 24 Monate kalkuliert. Die Fertigstellung sollte im Februar 2017 erfolgen. Im März sieht sie so aus wie auf meinen Fotos. Ich konnte hier Parallelen zum BER erkennen, nur dass die Brücke nicht ganz so teuer werden wird. Neben der Brücke stehen die Betonfundamente einer neuen Moschee. Auch diese sieht so aus, als wenn sie nie fertig werden würde. Vorbei geht es an vielen Häusern, einem großen Trockendock und der Masjid Bahagian , einer Moschee mit goldenen Türmchen und einem kleinen Friedhof davor. Später würden wir diese Moschee noch von der anderen Seite aus sehen.. Nun wendet das Boot, wir fahren in die andere Richtung. Nun haben wir auch noch eine wasserseitige Skyline der Stadt Kuching. Vorbei an den ganzen Luxushotels, fuhren wir in Richtung Hafen. Hier lagen eine Menge Fischerboote vor Anker. Auch eine private Wohnanlage bekamen wir zu sehen. Die luxuriösen Wohnungen sollen um die 300 000 Euro kosten. Was uns ständig begleitete, war der Müll der seelenruhig den Sarawak entlang schwamm.

Nach zwei Stunden war die Bootsfahrt vorbei und wir bogen ab nach Chinatown. Da ich schon einige Chinatowns in Malaysia gesehen habe, war für mich das kein Neuland. Bunt, grell und laut. Die Chinesen habe es nicht so mit der Ruhe. Ob auf der Straße oder im Restaurant, sie verhalten sich immer laut, das nervt ein wenig. Wir besuchten einen Tempel. Der Tua Pek Kong Tempel
ist der älteste chinesische Tempel in Kuching. Ganz in der Nähe des Tempels wohnen die reichsten chinesischen Familien der Stadt. Wir suchten uns ein Cafe um ein wenig zu verweilen. Zum Abendessen suchten wir uns ein nettes chinesisches Restaurant direkt gelegen in Chinatown. Leider habe ich den Namen vergessen, aber es hat dort hervorragend geschmeckt. Den Abend nach dem Essen verbrachten wir auf der Hotel-
Terasse. Hier hatte man einen herrlichen Blick über die Stadt. Nun kam auch mein Reisestativ zum Einsatz. Ich machte eine Reihe von Langzeitbelichtungen, dann genossen wir noch einige kühle Drinks und Morgen checken wir dann schon wieder aus in Richtung Bako Nationalpark.

Erst kommt der Reisebericht vom Bako Nationalpark, dann geht es hier im Text weiter. Alles schön der Reihe nach.

 

Abenteuer Regenwald

 

Nun war es wieder einmal soweit Abschied zu nehmen. Aber nur für ein paar Tage. Wir mussten aus dem Lime Tree trotzdem aus checken. In zwei Tagen sind wir wieder da und müssen wieder einchecken. Gut, wir müssen dann die zwei Tage die Zimmer nicht bezahlen, aber der Sackgang. Na gut. Die Koffer kamen in das Kofferzimmer. Die Sachen für den Regenwald hatten wir im Rucksack. Die Fotoausrüstung war klar, die Akkus geladen. Vormittags wurden wir abgeholt. Mit einem Kleinbus ging es in Richtung Bako National Park Terminal. Dort war eine zentrale Ablegestation von Booten, die dich dann in Richtung Ziel Destination brachten.

Der Tag war grau. Es regnete und je weiter wir dem Ziel kamen, goss es wie aus Kannen. Die Fahrt zum Bako National Park Terminal dauerte fast eine Stunde. Dort angekommen, hatten wir noch einen kurzen Aufenthalt. Man konnte noch was trinken, denn die Hitze und die Feuchtigkeit bildeten zusammen eine furchtbare Gemeinschaft. Man wusste nicht ob es das Regenwasser oder der Schweiß war, der einen hinablief. Aber letzten Endes war das egal, es ging ja allen so. Der Fotokram war wasserdicht verpackt. Nun konnte ich endlich auch mal die Spritzwassertauglichkeit meiner 6D und dem EF 17-40mm L unter realen Bedingungen testen. Mal sehen ob sie die Feuerprobe bestehen. Die Tour mit dem Boot dauerte noch einmal eine halbe Stunde. Als wir ablegten sah ich ein großes Warnschild, auf dem man vor Krokodile warnte. Jetzt in dem wackelnden Boot, auf dem undurchsichtigen Sarawak, wagte ich es nicht mehr die Hand im Wasser schleifen zu lassen. Vorbei an Reusen und vielen Fischerhütten ging es langsam auf die offene See hinaus. Die Kamera in der Hand, versuchte ich einige Fotos zu schießen. Das schwankende Boot wollte das aber irgend wie nicht. Der Regen tat mir auch einen Strich durch die Rechnung ziehen. Ich habe einige Fotos geschossen, wovon ich auch eines in der Galerie mit eingestellt habe. Die Fotoausbeuten war nicht so toll. Aber die Kamera hat diese extrem feuchte Situation mit Bravour bestanden.Na einem kurzen Reinigen war alles wieder ok und ohne Schäden oder Mängel. Auch das GPS der Kamera hat durchgängig funktioniert. Wir näherten uns der Anlegestelle. Hier gibt es auch Gezeiten. Da geht das Meer dann doch schon mal um fast 500 Meter zurück. Dann geht hier nichts mehr mit Booten. So mussten wir schnell raus, damit sie noch mit ausreichend Wasser unter´m Kiel zurückfahren konnten. Der Regen hatte auch aufgehört, so nutzte ich diesen Moment erst einmal um mich ausgiebig umzuschauen.

Ich war begeistert. Der Regenwald reichte fast bis ans Ufer. Sonst gab es hier einige abgestorbene Bäume und Mangroven. Sicher ein Lieblingsort für Krokodile.Ich denke mir, ab jetzt sollte man ein wenig mehr acht geben auf die Umgebung. Ich hatte lange Wanderhosen und meine Lowa Wanderschuhe an. Oben war ich mit einer Regenjacke verschlossen. Der schwarze Cullmann hing mir am Rücken. Ab jetzt hatte ich immer eine Kamera in der Hand, ich wollte ja nichts versäumen. Bis zu unserem Lager war eine viertel Stunde Fußmarsch angesagt. Als wir das erste Mal in den Regenwald eintauchten, beeindruckte mich das sehr. Die Luft war feucht aber gut, die Geräuschkulisse klang spannend und aufregend zugleich und die Vegetation das war der Hammer. Ich glaube so habe ich mir das auch vorgestellt.Ein dichter Palmenvorhang ließ den Blick nicht in die Weite schweifen. Aber ich wollte ja nun auch mal wilde Tiere sehen, Schlangen und Spinnen und Käfer. Also begann mein Blick wild in der Gegend umherzuschweifen. Nur sah ich nichts. Ein paar Winkerkrabben die sich gerade eingruben, weil das Wasser weg war, eine Libelle und ein „wildes“ Schwein, das waren meine ersten Begegnungen mit den Tieren hier vor Ort. Mittlerweile hatten wir das Lager erreicht. Wir konnten uns ausruhen, da die Zimmerschlüssel zu unserem Bungalow erst um 14 Uhr zur Verfügung standen. Das Ausruhen war aber nur von kurzer Dauer, denn es stand unsere erste Tour im Regenwald an. Es sollte eine leichte Tour über eine Gehzeit von 3 Stunden sein, dabei überwand man einen Höhenunterschied von 200 Metern. Endlich bekam meine Kamera Arbeit.

Doch erst hatten wir eine halbe Stunde, in der wir noch ein wenig abhängen konnten und unsere Wasservorräte auffüllten. Wasser ist hier unheimlich wichtig. Man muss immer trinken und irgendwie hat man das Gefühl, so wie man trinkt, schwitzt man es wieder aus. Aber diese Tour ohne Wasser wäre nicht möglich gewesen. Wasser und andere Getränke bekommt man hier für wenig Geld im Lager zu kaufen. Gekühlt und in ausreichenden Mengen. Als der Durst gelöscht war gingen wir an den Strand. Dieser war von Palmen und anderen Bäumen gesäumt. Hier sah ich sie das erste Mal. Nasenaffen. Darum waren wir ja hier und nun schon sah man sie gleich am Beginn des Abenteuers. Sie waren oben in den Bäumen, fraßen Blätter und machten sich über uns lustig. Einmal gesehen, behielt ich sie im Blickfeld. Ich wechselte auf das Teleobjektiv. Dann machte ich meine ersten Fotos mit freilebenden Nasenaffen. Wir waren alle glücklich über diesen Moment, da sie jeder zu Gesicht bekam. Auch eine grüne Viper sah ich im Blätterwerk über uns. Nun war ich doch froh über meine Entscheidung das Tele-Zoom mitgenommen zu haben.

Nun war es an der Zeit, unsere erste Regenwald-Tour zu beginnen. Unser Guide sein Name war Lemon, informierte uns über eventuelle Gefahren. Schade das wir keinen deutschen Guide bekommen haben. Es ging los. Den Kamerarucksack auf dem Rücken die Kamera in der Hand stürzte ich mich in die Hitzeschlacht. Die erste Viertelstunde ging gut. Die Hitze und die Luftfeuchtigkeit machten zu schaffen. Es ging über mehrere Stege dann endlich in den Wald. Dann wurde es schwierig. Der Waldboden, ständig ansteigend war mit einem dichten Wurzelwerk übersät. Die Bäume wurzeln nicht tief sonder meistens überirdisch und im großen Radius. Das macht das Gehen nicht gerade einfacher. Die Steigungen und die Gefälle waren auch mit dichten Wurzeln übersät. Das Blätterdach war sehr dicht. Alles war nass und glatt. Es tropfte von oben herab. Man konnte und wollte sich nirgends festhalten. Oft rutschte man weg. Ich war froh die Wanderschuhe an zu haben. Ich schnürte sie sogar noch etwas höher. Hier in dieser Situation musste man höllisch auf der Hut sein. Die Kamera hatte ich in der rechten Hand. Mit der linken versuchte ich das Gleichgewicht zu regulieren. Das ging meistens schief. Ich hätte die Kamera wegstecken sollen und meine volle Konzentration auf den Weg richten sollen. Nach gut einer Stunde war es dann soweit. Es kam wie es kommen musste. Ich blieb mit einem Fuß im Wurzelwerk stecken und kippte vornüber. Um die Kamera nicht zu beschädigen nutzte ich beide Hände. So schlug ich etwas hart auf. Der Kamera war nichts passiert, aber mein Fuß. Ich war umgeknickt. Gut das ich diese Schuhe trug sonst hätte ich mir ganz sicher den Fuß gebrochen. Am Anfang ging es noch, doch die Schmerzen wurden stärker. Ich musste noch gut eine halbe Stunde durchhalten, dann machten wir eine längere Rast. Dazu erreichten wir einen Strandabschnitt. Ich sah ein paar Boote am Ufer. Hier war leider für mich die Tour zu Ende. Ich konnte kaum noch auftreten, die Schmerzen waren zu stark. Ich ließ mich mit dem Boot in unser Lager zurücktransportieren. Ich war fix und fertig. Die Tour hat mich geschlaucht.Ich bin nicht unbedingt sehr sportlich, spule am Tag aber doch so einige Kilometer ab. Aber diese Tour gleich zum Beginn das war Wahnsinn. Unser Guide lief auch, als wäre der Teufel persönlich hinter ihm her. Ich denke, hier sollte der Reiseveranstalter auch noch etwas nachbessern.

Nun wieder im Lager, wartete ich auf die anderen die noch an der Rücktour teilnahmen. Es sollte dann am Nachmittag noch eine Tour geben. Leider konnte ich an dieser nicht teilnehmen. Aber an der Nacht-Tour im Regenwald wollte ich unbedingt teilnehmen, auch wenn jeder Schritt schmerzen würde. Also erst mal ein wenig Kraft tanken und dann wollte ich ein wenig am Strand umhergehen, es gab ganz in der Nähe einige interessante Felsen. Nun kamen die anderen. Auch diese sahen fix und fertig aus, aber sie haben die Tour komplett geschafft, was ich ja eigentlich auch wollte. Nun habe ich den Fuss bandagiert, die Wanderschuhe fest geschnürt, den Fotorucksack abgeworfen und die Kamera mit dem 17-40mm mitgenommen. Es sollte zu den Felsen gehen. Die anderen kamen mit. An den Felsen angelangt war ich einfach überwältigt. So etwas hatte ich nicht erwartet. Es sah gigantische aus, die Texturen der Steine waren traumhaft schön. Im Hintergrund der Regenwald, so gab es einige schöne Fotos. Ich ließ mich ganz von der Magie der Steine anziehen und vergaß, dass man nicht zu weit sich vom Lager entfernen sollte. Ein Hinweisschild mit der Warnung vor Krokodilen, erinnerte mich daran. Wir machten uns wieder langsam auf zum Lager. Nun begann gleich die zweite Tour. Die anderen waren kaum weg, da sah ich wieder eine grüne Schlange. Eine Viper. Sie war um einen Ast geschlungen und schaute gelangweilt vor sich hin. Sicher war sie satt, denn sie bewegte sich keinen Millimeter und ließ mich sehr dicht an sich heran. Mittlerweile hatte ich das Telezoom wieder an meine Kamera gesetzt. Ein paar Fotos, so war ich für die entgangene Tour wenigstens ein wenig entschädigt worden.

Als die anderen wiederkamen erzählten wir uns von unserem Erlebten. Wir hatten nun einige Zeit zur freien Verfügung. Wir schauten uns das Lager an und genossen ein eiskaltes Tiger-Bier. Bier ist hier ca. viermal teurer als alkoholfreie Getränke. Es ist eben ein muslimisches Land und wenn es so ist, dann ist es halt so. Trotzdem tat das Bier gut. In der Gluthitze des Tages freut man sich immer über solche kleinen Annehmlichkeiten. Unsere Hütte in der wir schliefen hatte allen Komfort. Eigenes WC, eigene Dusche und drei Ventilatoren und last but not least eine Klimaanlage. Es gab nur zwei Hütten mit dieser Ausstattung. Eine davon hatten wir. Andere Hütten waren eher größere Schlafsäle mit vielen Betten und einer Sharing Toilete. Alles richtig gemacht, aber woran lag das. Wir hatten diese Tour fast ein Jahr zuvor gebucht, also war die Verfügbarkeit nicht begrenzt. Ich denke zeitig buchen sichert die guten Plätze. Es gab noch eine Reihe Hütten hinter uns. Nur waren diese von Tropenstürmen stark gezeichnet. Dächer waren abgedeckt und umgefallene Palmen haben den Rest erledigt. Passt man hier nicht auf, wenn man eine Büchse zum trinken ansetzt, hat man schnell die Makaken am Hals. Diese Affen nehmen alles was nicht niet- und nagelfest am Körper sitzt. Da kann es schon mal vorkommen, dass dein Teller vom Makaken entführt wird und auch deine Büchse Bier den Affen zum Opfer fällt. Aber davor hat man uns auch gewarnt.

Gegen Abend wurde es ruhiger. Die Touristen liefen mit der Ebbe aus und wir waren fast die Einzigsten, die noch im Lager verblieben sind. Außer das „wilde“ Schwein und die Makaken, ließ sich keiner blicken. Die Nasenaffen hatten sich in den dichten Regenwald zurückgezogen. Nun gab es Abendessen, alles im Preis mit enthalten. Unser Guide verteilte Wasser. Nach dem Mahl sollte die Nachtwanderung starten. Es wurde dunkel. Wir überprüften unsere Lampen. Zwei Stirnlampen und eine starke Taschenlampe, alles ok. Nun ging es los. Wir traten in den Regenwald und bewegten uns auf einem dünnen, in die Jahre gekommenen Holzsteg. Verließ man diesen, trat man in den modrigen Boden auf dem so einiges Getier nur darauf wartete mit uns in Kontakt zu treten. Zur Sicherheit, trug ich wieder meine Wanderstiefel. Es war finster, es war so finster, dass man die Hand vor Augen nicht sah. Nur der Schein unserer Stirnlampen gab den Blick auf ein wenig Regenwald frei. Es gab viele Stimmen die man wahr nahm aber nicht zuordnen konnte. Mal sah man ein paar Augen im Lichterschein, dann waren sie weg. Ein Pfeifen was von einem Vogel stammen konnte, waren die Töne von Fröschen. Unglaublich und auch ein wenig unheimlich. Sicher ging man mit uns keine gefährlichen Wege, aber Wildnis ist und bleibt nun mal wild. Es war eine fantastische Quadrophonie an Tönen und Geräuschen die die Spannung bis zum Äußersten trieb. Nach einer Stunde Nachtwanderung in den Regenwald machten wir kehrt und liefen zurück. Ich sah noch einige Käfer und kleine Frösche, so wie eine Rainforest Huntsman Spinne, die ich im Schein meiner Lampe fotografierte. Leider ist das Foto nicht super scharf geworden. Die Huntsman Spinne baut keine Netze sie jagt so ihre Beute. Ist zwar auch grauslich der Gedanke, aber man kann dann wenigstens nicht in ihr Netz laufen. Geplant war eine Wanderung von einer Stunde, wir waren nun schon wieder fast 2,5 Stunden unterwegs. So langsam wurden auch unsere Stirnlampen immer dunkler und bevor wir im Dunkel stehen, war es gut den Rückweg anzutreten. An der Wegbiegung zu unserer Hütte lief mir dann wieder das „wilde“ Schwein über den Weg. Wir saßen dann noch eine Weile an unserer Hütte, genossen ein paar Bier und gingen dann schlafen. Am nächsten Tag sollte es dann wieder nach Kuching in das Lime Tree Hotel gehen. Bis dahin gute Nacht.

Posted on: 10. März 2017olaf