Zum Geburtstag erhielt ich ein Buch über die Makrofotografie. Seit dem lässt mich das Thema nicht mehr los. Das Zubehör dazu liegt ja schon lange ungenutzt in den Schubkästen herum. Was reizt mich so an der Makrofotografie? Ganz einfach. Das Kleine mal Groß darzustellen. Ob es nun Pflanzen oder Insekten oder auch etwas ganz anderes ist, immer zählt die Perspektive, die gerade in der Makrofotografie über über Gut oder Schlecht entscheidet. Es gilt halt nicht immer gleich drauf zu halten. Man muss sich sicher auch rantasten an sein Motiv, einige Einstellungen versuchen. Versuchen Bewegungen einzufrieren oder Dinge einfach nur spannend darzustellen. Ja “Nur” ist nicht ganz so einfach. Gerade in der Makrofotografie spielt die Schärfe eine große Rolle. Und dann braucht man Licht. Am besten natürliches Lich, aber meistens reicht das nicht aus. So muss man sich auch da Hilfsmittel suchen, die da sein können vom Makro-Blitz bis hin zu einfachen Aufsteckblitzen, die man dann auch entfesselt auslösen kann.

 

In der Makrofotografie wird ein Objekt so vor der Kamera positioniert, dass es auf der Aufnahme sehr groß und detailliert wiedergegeben wird. Im engeren Sinne spricht man von Makrofotografie, wenn das Bild des Objekts auf dem Kamerasensor genauso groß erscheint wie das Objekt selbst; der Abbildungsmaßstab ist dann exakt 1, auch als 1:1 dargestellt. Dies ist auch der bei Makroobjektiven häufig vorzufindende maximale Abbildungsmaßstab. Fotografie mit größeren Abbildungsmaßstäben, bei denen das Objekt auf dem Film (bzw. bei Digitalkameras den Sensoren) sehr viel größer abgebildet wird, bezeichnet man als Mikrofotografie. Quelle:Wikipedia

Das Thema Makrofotografie kann ein technisch sehr aufwändiges Thema sein. Aber ich will hier mal Klein anfangen. Ich nahm mir meine Canon EOS 60D, schraubte das EF 100mm f/2.8 Macro USM dran und schon war das Grundgerät fertig. Vor kurzem habe ich mir von der chinesischen Firma iShoot eine Makroschiene gekauft, auf die kam dann die Kamera. Diese Makroschiene bekommt später auch noch einen separaten Beitrag. Von Yongnou habe ich einen Makroblitz. Der kam vorne auf die 100er Linse drauf und die gesamte Apparatur setzte ich auf ein Vanguard Stativ. Dann ging es runter in den Garten. Nach Jahre schoss ich mal wieder Makros und es war nicht einfach. Die ganze Kamera samt Aufbau war sehr schwer. In Freihand Situationen war es gar nicht so einfach verwertbare Fotos zu schießen. Auf dem Stativ löste ich dann meistens per Fernauslöser aus. So ging nach einigen Stunden mein Makro-Fotoshooting für Anfänger zu Ende. Es hat viel Spaß gemacht und sicher werden so einige Shootings noch folgen.

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