Reisebericht 

Kurztrip Breslau

 

Breslau – Kurztrip

Breslau stand auf unserer Tourenplanung. Wir sind recht zeitig aufgestanden, frühstücken, Sachen packen und los. Wir fuhren etwas länger als 2 Stunden und fanden mitten im Zentrum auch ein Parkhaus in einem Bankgebäude. Nun sind wir zu Fuß weiter. Leider fehlen mir hier die detaillierten Orientierungspunkte, die ich bei meinem letzten Datenbankcrash eingebüßt habe. Zuerst haben wir uns auf die linke Straßenseite der Kazimierza Wielkiego geschlagen, am Hotel Monopol vorbei in Richtung Opera Wroclawska. Die Straße runter und in die Podwale eingebogen, an der Polizei Kommandantur vorbei und wollten auf die andere Straßenseite in den kleinen Park. Da war leider abgesperrt , weil eine riesengroße Baustelle das Areal schmückte.

So wechselten wir an der Kazimierza Wielkiegowieder die Straßenseite. Da begann dann das Breslau wie ich es von den Fotos her kannte. Nicht weit und wir standen schon vor dem Rathaus mit der markanten Uhr. Nun war es erst mal Zeit eine kleine Pause einzulegen. Wir holten uns bei Starbucks einen Kaffee und genossen den bei herrlichstem Sonnenschein.

Dann ging es los, die Gassen rauf, die Gassen runter. Keinen Platz haben wir ausgelassen, so fasziniert waren wir von dem was wir zu Gesicht bekamen. Eine herrliche Stadt mit einer wundervollen Architektur, mustergültig saniert. Und überall pulsierte das Leben. Einfach nur herrlich mittendrin dabei zu sein. Wir ließen uns von den vielen Farben inspirieren. Wenn man solch eine Perle von Stadt gesehen hat, fehlen einem erst einmal die Worte. Versucht selber Eindrücke aus meinen Fotos zu sammeln, dann könnt ihr mich verstehen.

Ja, man kann es nicht beschreiben, so was muss man gesehen haben. Die Wasserspiele auf der anderen Seite des großen Gebäudes boten auch einige schöne Perspektiven. Zu Mittag speisten wir im Dwór Polski Restauracja. Wenn ich schon hier bin, dann bitte auch landestypische Küche. Das Essen war 1A. Dann ging es weiter, an der St. Elisabeth Kirche vorbei in Richtung Oder.

Immer an der Oder entlang wechselten wir die Flussseite auf einer roten Brücke. Dort ging es an der Uni Bibliothek vorbei zur berühmten Most Tumski, der Brücke der Verliebten, die von zig Tausenden Schlössern geschmückt wird.

Von dort war es dann nur ein Katzensprung bis zum Breslauer Dom. Die Dominsel wird gerne von jung verheirateten Paaren als Fotolocation genutzt. Einige Fotografen versahen dort gerade ihr Handwerk. Am Dom angekommen, mussten wir natürlich auch den Turm hinauf. Fünf Zloty kostete die Auffahrt pro Person, etwas mehr als einen Euro. Der Eintritt wird zur Renovierung der Kathedrale benutzt.

Vom Turm oben hatte man eine herrliche Aussicht, ja auch Weitsicht. Wir konnten auch die Wetterfront sehen , die nach Starkregen und Gewitter aussah. Das strengte uns zur Eile an.

Wir wechselten wieder die Flussseite und kamen an der Markthalle vorbei. Die Markthalle hatte ich dann noch einem kleinen Fotoshooting unterzogen. Die Betonarchitektur mit den freitragenden Decken war einfach fantastisch und wie für HDR´s gemacht. Nach der Markthalle ging es an die Oder. Wir buchten eine Schiffspassage zum Tierpark, von dort liefen wir in einer viertel Stunde zur Jahrhunderthalle. Diese Architektur begeisterte mich. Eine freitragende Halle, keine Säulen oder anderer Hokuspokus der das Dach in der Schwebe hielt. Schaute man direkt nach oben hatte man den Eindruck, dass ein UFO landete.

Nun ging es ins WenderEDU unser Hotel zurück. Abends habe ich noch einmal einen kleinen Ausflug zum Dom gemacht. Mit dem Stativ um einige Langzeitbelichtungen zu machen. Daraus wurden dann auch HDR´s.

Einige Entfernungen nach Breslau (per PKW)

Jugowice – Breslau: 70km, 1Stunde 19 Minuten

Cottbus- Breslau: 222km, 2Stunden 15Minuten

Hamburg – Breslau: 628km, 6Stunden 8Minuten

Kempten – Breslau: 829km, 7Stunden 16 Minuten

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