Malaysia / Travel

Chew Jettys-Georgetown

Nicht allzu weit von unserer Position befanden sich die Chew Jettys. Die alten hölzernen Pfahlbauten der chinesischen Einwanderer. Eine Attraktion die sollten wir uns nicht entgehen lassen. Als Beförderung dahin suchten wir uns eine Fahrradrikscha aus. Der Preis war schnell verhandelt , 15 Ringgit sollte es kosten. Der kleine alte Mann fuhr uns also mit dem Fahrrad gut 10 Minuten durch dichten Verkehr. Mein lieber Scholli, das geht doch gar nicht. Es ging. Hier läuft alles nach dem Motto, was nicht passt wir passend gemacht. Das wird dann bis in alle Ebenen runter gebrochen. Wir kamen an , zahlte und er zeigte uns den richtigen Weg. Da hätten wir auch wieder lange suchen müssen.

Wir betraten die Jettys. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Eine Stadt aus Holz auf dem Meer, in das Meer hinaus gebaut. Haus an Haus eine körperliche Enge die einem fast den Atem nahm. Motorroller kamen gefahren, Touristen kamen geströmt. Es gab Läden und Familien lebten ihr Leben in der Öffentlichkeit. Sie schliefen, aßen , wuschen sich zwischen den ganzen Menschen. Man sah Kinder aus der Schule kommen, Familien beim Fernsehschauen, man sah Frauen beim Kochen und Männer beim arbeiten. Hier wuselte das Leben. Es gab reichlich Stoff für Fotos. Nach gut einer Stunde waren wir hier auch fertig. Beeindruckt verließen wir den Ort und gingen zum nicht weit entfernten Busbahnhof. Hier fanden wir den richtigen Bus zum schlafenden Buddha. Beim Fahrer zahlten wir je Person 1,40 Ringgit und stiegen ein. (Auszug aus meinem Reisebericht aus Penang)

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© Olaf Sandow-Eigene Fotografien