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Kek Lok Si 极乐寺-Penang

Unten angekommen , beschossenen wir noch einen Abstecher zum Kek Lok Si Tempel zu machen , der sich hier in der Gegend befinden sollte. Wir suchten einen Taxifahrer und handelten einen Preis aus. Da wir nicht genau wusste wie weit, waren uns die erhandelten 15 Ringgit ein guter Preis. Mir ist aufgefallen , dass alle Taxifahrten bisher 15 Ringgit kosteten , sicher ein Einheitspreis für das Schwarzfahren ohne Taxameter.

Am Tempel angekommen , verschlug es mir erst einmal die Sprache. Was ist das denn? Eine so große Anlage hätte ich im Leben nicht erwartet. Das war kein Tempel, das war eine kleine Stadt. Na da stand uns was bevor.Wir begannen das Kunstwerk zu betreten. Von der untersten Anlage die Fassaden waren eingerüstet. Sicher war man bei der Sanierung der Anlage. Wie überhaupt sich hier alles in einem ausgezeichneten Zustand befand.

Das Prozedere war uns schon klar. Wollte man in einen Tempel hinein hieß es erst einmal Schuhe ausziehen. Innen bot sich ein pompöses Bild von Buddha Figuren die die gesamten Wände schmückten. Der Rauch der Räucherstäbchen biss in den Augen. Ich schaute nach oben. Was für grandiose Decke . Ich habe versucht die Decke im Foto festzuhalten. Nun ging es weiter. Draußen wieder angekommen, sahen wir einen überdimensionalen Buddha , der sich hoch über der Anlage dem Blick darbot. Daneben einen Turm den man wohl besteigen konnte. Aber wie kam man dahin? Die Anlage war so groß, das es bald zu einem Problem wurde sich hier noch zu recht zu finden. Nach mehrmaligem Abschreiten der verschiedensten Gänge , fanden wir auch den Aufstieg zum Buddha. Dort hinauf fuhr eine kleine Zahnradbahn, die pro Person 2 Ringgit kostete. Ob man das alles was man hier unten gesehen hatte noch toppen konnte ? Man konnte. Der Buddha war gigantisch groß und komplett aus Bronze. Die umliegenden Tempelanlagen waren in einem Blumen- und Pflanzenmeer eingebettet. Hoch über Georgetown konnte man am Rand der Anlage weit den Blick schweifen lassen. So langsam meldeten sich wieder die Füße. Solch anspruchsvolle Tour war für den letzten Tag eigentlich nicht mehr vorgesehen. Zum großen Turm den Weg fanden wir dann auf Anhieb. Das Ersteigen schenkten wir uns aber, denn wir waren schon ganz schön KO. Die Anlage bot sehr viele Nischen in denen man sich erholen konnte um wieder Kraft zu schöpfen. Das taten wir dann auch. Nach gut 30 Minuten verließen wir die obere Anlage. Wir waren fast 3 Stunden hier unterwegs und habe noch vieles nicht gesehen . Wer mal in die Verlegenheit kommen sollte sich den Kek Lok Si anzuschauen , der sollte hier eine Tagestour einplanen.

Durst. Solch Anstrengung löst Durst aus. Diesen gelöscht machten wir uns auf die Rücktour. Da der Tempel sich etwas außerhalb befindet und kein Taxi in der Nähe stand, blieb uns nur der Fußmarsch in die Stadt. Dazu mussten wir vom Berg eine sehr enge Straße hinab. Bedrohlich wurde es , wenn größere Autos um die engen Kurven geschossen kamen. Nach gut 20 Minute erreichten wir unser Ziel. Nun galt es eine Bushaltestelle zu finden. Gar nicht so einfach bei den vielen Einbahnstraßen. Aber gerade fuhr einer an uns vorbei. Hand hoch und winken. Er hielt an. Wir fragten ob er in Richtung Komtar fuhr und er bejahte diese Frage. Glück muss der Mensch habe. So saßen wir wieder für 2,70 Ringgit im Bus. (Auszug aus meinem Reisebericht aus Penang)

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© Olaf Sandow-Eigene Fotografien